Der Thüringer Außenwirtschaftstag – die Jahreshauptveranstaltung der hiesigen Exportwirtschaft – sollte in diesem Jahr Mut machen, in einer Zeit, in der die Rahmenbedingen für den deutschen Außenhandel alles andere als einfach erscheinen. Und dies gelang!
Neben dem guten Wetter waren es natürlich die Thüringer Unternehmen, die trotz der sehr herausfordernden Zeiten einen gewissen Optimismus versprühten. Nicht klagen, sondern Möglichkeiten eines erfolgreichen Handelns zu eruieren, war somit die Devise der Veranstaltung. Aber auch die Politik stehe in der Pflicht, die ungünstigeren Rahmenbedingen für den deutschen Außenhandel aktiv anzugehen, betonte Wirtschaftsstaatsekretär Mario Suckert in seiner Rede und bezog dies sowohl auf die Landes- wie auch Bundesebene.
Die ehemalige Thüringer Eisschnellläuferin Franziska Schenk zeigte in ihrem Impulsvortrag Parallelen zwischen Sport und Exportwirtschaft auf – gerade in schwierigen Zeiten gilt es, sich zu motivieren und Veränderungen als Chance zu verstehen. Besonders stark nachgefragt waren auch in diesem Jahr die Beratungsgespräche mit den 21 Länderexperten – darunter die sechs Thüringer Auslandsbeauftragten –, die praxisnahe Tipps für das Auslandsgeschäft lieferten. Hier waren fast alle Gesprächstermine ausgebucht.
Eine Ausstellung über 17 außergewöhnliche Thüringer Erfolgsgeschichten mit internationaler Strahlkraft war ein weiteres Highlight – von Thüringer Abwassertechnik in allen Polarstationen über Thüringer Beauty-Salons in Vietnam, Thüringer Spielplätzen in Japan bis hin zu einzigartigen Spitzenlösungen für die Agrarwirtschaft, die Chipproduktion oder den Einsatz im Weltall – Thüringen zeigte, was es kann, und bewiesen, dass Internationalisierung ein wichtiger Teil des unternehmerischen Erfolges ist – Heute. Morgen. Gemeinsam.